Susanne Daubner beim Nachschminken überraschend auf Sendung

Susanne Daubner ist eine der routiniertesten Nachrichtensprecherinnen des Landes. Ohne mit der Wimper zu zucken, liest sie noch die abwegigsten Nominierungen zum »Jugendwort des Jahres« und ist damit auch beim jungen Publikum berühmt geworden. Zugleich passieren ihr immer mal wieder Pannen – von denen Daubner sich aber nie arg beeindrucken lässt.

Am Freitagmorgen, kurz vor 7.30 Uhr, gab das ARD-»Morgenmagazin«-Duo Anna Planken und Till Nassif zu Daubner ins Hamburger »Tagesschau«-Studio für die Nachrichten ab. Doch die 64-Jährige war offensichtlich noch nicht bereit: Susanne Daubner schminkte sich gerade noch nach. Als sie bemerkte, dass sie bereits auf Sendung ist, packte sie noch eilig ihre Wasserflasche aus dem Blickfeld der Kamera.

Legendärer Lachflash

»Da wird noch aufgeräumt in Hamburg«, scherzte in Köln Moderator Till Nassif und räumte ein: »Gut, wir waren aber auch ein bisschen früher dran.« Um Punkt 7.30 Uhr entschuldigte sich Susanne Daubner lächelnd und erklärte: »Ich hatte das Ohr noch nicht drin« – gemeint ist ihr Kopfhörer – »darum habe ich euch nicht gehört«. Danach verlas sie ungerührt die morgendlichen Nachrichten.

Legendär war Susanne Daubners Lachflash, der sie im September 2023 ebenfalls im »Morgenmagazin« ereilte – seinerzeit brachte sie eine launige Überleitung des »Morgenmagazin«-Teams Anna Planken und Sven Lorig, die über Rugbyregeln plauderten , kurz aus der Fassung.

Schon im Jahr 2000 war Susanne Daubner mit einem »Sonderpreis für unfreiwillige Komik« beim Deutschen Comedy-Preis ausgezeichnet worden. Damals hatte ein Putzmann Daubners markiges »Guten Morgen!« on air auf sich bezogen – und zurückgegrüßt. Sie freute sich im SPIEGEL-Interview über die Auszeichnung, weil sie zeige, dass die »Tagesschau« auch menschlich sei. »Ich bin immer für Spaß zu haben, und es ist schön, andere Leute zum Lachen zu bringen.«

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, Susanne Daubner hätte eine Reinigungskraft im Studio mit einem markigen »Guten Morgen!« begrüßt. Tatsächlich galt der Gruß dem Publikum, der Mann bezog ihn nur fälschlicherweise auf sich. Wir haben den Fehler korrigiert.