Bis zum Frühjahr könnte Empfehlung vorliegen: Rentenkommission will offenbar über Rente mit 70 beraten

Die Rentenkommission der Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge auch über eine Ausweitung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre beraten. Beim nächsten Treffen des 13-köpfigen Expertengremiums am 23. Februar soll diskutiert werden, wie eine mögliche Ausweitung erfolgen könnte, berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Kommissionskreise.

Bei der Beratung der sogenannten Alterssicherungskommission wird es dem Bericht zufolge auch um die Frage gehen, wie hoch die Abschläge bei einem Renteneintritt vor dem 70. Lebensjahr ausfallen könnten. Zugleich wollen die Experten demnach prüfen, wie ein längeres Arbeiten auch über das 70. Lebensjahr hinaus attraktiver gestaltet werden kann. Laut „Bild“ ist eine „sehr großzügige“ finanzielle Belohnung für einen späteren Renteneintritt im Gespräch. Eine Empfehlung könnte bereits im Frühjahr vorliegen.

Der Zeitung zufolge soll in der Kommission ebenso darüber diskutiert werden, ob künftig auch Beamte und Politiker verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen. Allerdings ist den Experten laut „Bild“ bewusst, dass zusätzliche Beitragszahler das Grundproblem, wonach es immer mehr Ruheständler und immer weniger Beitragszahler gibt, mittelfristig nicht lösen können. (AFP)