Brian May will keine Queen-Konzerte mehr in den USA spielen
Queen-Gitarrist Brian May, 78 Jahre alt, schließt eine Rückkehr seiner Band in die USA vorerst aus. Das sagte er am Donnerstag in einem Interview mit der britischen Zeitung »Daily Mail« . Eine Tournee in den Vereinigten Staaten komme für ihn aktuell nicht infrage. »Amerika ist derzeit ein gefährlicher Ort, das muss man berücksichtigen«, sagte er. Die Entscheidung habe er sich nicht leicht gemacht.
Es stimme ihn »sehr traurig«, betonte der Musiker. Queen verdanke einen großen Teil ihres Erfolgs den USA, die Band liebe das Land nach wie vor. »Aber es ist nicht mehr das, was es einmal war«, sagte May. Derzeit überlege man es sich »zweimal«, ob man dorthin reise.
Seit 2023 keinen Auftritt in den USA
Die verbliebenen Queen-Gründungsmitglieder Brian May und Roger Taylor treten seit 2012 gemeinsam mit Sänger Adam Lambert unter dem Namen »Queen & Adam Lambert« auf. In den USA standen sie zuletzt 2023 auf der Bühne. Wann es wieder gemeinsame Auftritte geben wird, ließ May offen: »Wir nehmen es, wie es kommt.«
Auch zu neuer Musik äußerte sich der Gitarrist zurückhaltend. Zwar gebe es »ein paar Dinge«, die noch unveröffentlicht seien, konkrete Pläne nannte er jedoch nicht. Derzeit sei es wichtiger, eine Pause einzulegen und Zeit mit der Familie zu verbringen.
Schlaganfall im Jahr 2024
Der Queen-Gitarrist hatte 2024 einen leichten Schlaganfall erlitten. Vorübergehend verlor er die Kontrolle über seinen linken Arm. In einem Video auf Instagram sprach er von einem »beängstigenden Moment«. Später erklärte er in der britischen Fernsehsendung »Love Your Weekend« , er habe großes Glück gehabt. Solche Ereignisse seien ein »Weckruf«.
Die Erfahrung habe ihn dazu gebracht, mehr auf seine Gesundheit zu achten. Er bewege sich regelmäßig, fahre mehrmals pro Woche Fahrrad und schwimme einmal wöchentlich lange Strecken. »Das hält mich fit«, sagte May. »Und das hält mich am Leben.«