Schneespaß im Zoo: Pandas und Co. tollen im weißen Berlin
Berlin hat sich sein weißes Jäckchen übergeworfen und präsentiert sich als Winterwunderland. Das begeistert nicht nur die Menschen der Hauptstadt, sondern auch den einen oder anderen tierischen Bewohner des Berliner Zoos.
Denn dort erkunden gerade viele Tiere neugierig ihre verschneiten Gehege. Besonders gut sei das bei den beiden Panda-Zwillingen Leni und Lotti zu sehen, schreibt der Zoo. Sie erleben erstmals bewusst einen Winter und toben ausgelassen im Schnee. Die winterliche Umgebung ist für die beiden völlig neu. In ihrem natürlichen Lebensraum in großen Höhen, präge Schnee häufig die Landschaft, weshalb Kälte für die Bären kein Problem darstelle.
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Tierisch wilde Schneelandschaft
Die eindrucksvolle Schneelandschaft ermöglicht einzigartige Einblicke in das Verhalten der Tiere. Die meisten Tiere im Tierpark und Zoo halten keinen Winterschlaf, keine Winterruhe und auch keine Winterstarre. Wenn sie an kühlere Temperaturen angepasst sind, bleiben sie auch im Winter aktiv. So können kältetolerante Arten wie Eisbären und Elche das ganze Jahr draußen beobachtet werden.
© Zoo und Tierpark Berlin
„Unsere Tiere sind sehr unterschiedlich an Kälte angepasst. Entscheidend ist, dass unsere Tierpflegerinnen und Tierpfleger ihr Verhalten aufmerksam beobachten und wir die Haltungsbedingungen individuell darauf abstimmen“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „So nutzen beispielsweise die Elefanten im Zoo bei niedrigen Temperaturen nur zeitweise die Außenanlage, um eine zu lange Kälteexposition zu vermeiden. Dennoch zeigen auch sie großes Interesse am Schnee, wenn sie draußen unterwegs sind.“
© Zoo und Tierpark Berlin
Auch die Braunbären sind anders als zu erwarten aktiv, sie halten im Zoo nämlich keine Winterruhe. Das hänge vor allem damit zusammen, dass es das ganze Jahr über genug Futter gibt. Die Bären sind also nicht auf einen Energiesparmodus angewiesen. Aber auch im natürlichen Lebensraum bleiben in Regionen mit milden Wintern manche Tiere aktiv.
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Ein besonderes Highlight sei derzeit die Himalaja-Gebirgswelt im Tierpark mit den Roten Pandas, Takinen und Schneeleoparden. Auch die Kiangs beeindrucken, da sie ihr Fell inmitten der weißen Landschaft besonders hervorhebt.
© Zoo und Tierpark Berlin
Die Przewalski-Pferde und die Kulane kann man oft ausgelassen im Schnee galoppieren sehen, schreibt der Zoo. Dichteres Winterfell oder isolierende Fettschichten sorgen bei den Tieren dafür, dass sie die Minusgrade gut verkraften.
Doch der Schnee bringt nicht nur den Tieren Freude, sondern auch den Menschen – besonders den Kleinen. Die dürfen nämlich ab sofort auch ihre Schlitten mit in den Zoo bringen. Die Gäste werden aber gebeten, auf den Wegen zu bleiben und ihn nur als Fortbewegungsmittel wie einen Bollerwagen zu nutzen.