Winterspiele in Italien: Maier widmet Paralympics-Bronze seiner gestorbenen Mutter

Para-Biathlet Marco Maier hat seine Bronzemedaillen bei den Paralympischen Winterspielen in Italien seiner toten Mutter gewidmet. „Sie wollte so gerne hier dabei sein und mich live laufen sehen. Das hat leider nicht geklappt. Die zwei Medaillen sind für sie“, sagte Maier nach seinem dritten Platz im Biathlon-Einzel. Bereits am Samstag hatte der 26-Jährige im Sprint die Bronzemedaille gewonnen. 

Seine Mutter war im Dezember 2025 nach schwerer Krankheit gestorben. Sein Papa Florian trug auf der Tribüne im Langlaufstadion in Tesero ein Foto von ihr bei sich. Für zusätzliche Motivation sorgt für Maier auch seine sechs Monate alte Tochter Emilia. „Sie wird vor Ort sein. Ich sehe es als Motivation, nochmal jemanden an der Strecke zu haben und zu sagen: "Hey, schau mal, was der Papa kann"“, hatte Maier vor den Spielen der dpa erzählt.

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